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Trotz einer starken Reaktion in der zweiten Halbzeit verliert Servette gegen den FC Sankt-Gallen.


Alain Geiger lässt seine Spieler in einem neuen Spielsystem (3-4-2-1) auflaufen und bringt Tasar und Wüthrich hinter Kyei.  

Für die Grenat fängt alles gut an und sie erarbeiten sich die ersten drei Torchancen auf Standard. Zweimal steht ein Servettien allein am Elfmeterpunkt, doch weder Sasso noch Rouiller können Stojanovic bezwingen.

Die Genfer werden anschliessend dafür bestraft. Es sind erst sieben Minuten gespielt, als Demirovic einen Zweikampf mit Routis für sich entscheidet, allein vor Frick auftaucht und eiskalt am zweiten Pfosten trifft. Dieser Treffer bringt Servette ins Wanken und die Genfer werden Zeit brauchen, um sich davon zu erholen.

Auch weil die Männer von Alain Geiger nicht optimal in die zweite Halbzeit starten. Nach einem Genfer Freistoss, bei dem sich alle Verteidiger im gegnerischen Strafraum befinden, verlieren die Servettiens den Ball und die Gäste fahren einen blitzschnellen Konter ein. Trotz der verzweifelten Rückkehr von Tasar und Cognat bekommt Demirovic den Ball im Strafraum und kann zum zweiten Mal einnetzen.

Nach dem 0-2 beginnen die Grenat, sich gegen die sich abzeichnende Niederlage aufzulehnen. Die Genfer Offensivaktionen häufen sich und die Genfer können nach einem grossartigen Schuss von Tasar den Anschlusstreffer erzielen. Das Heimpublikum unterstützt die Grenat lautstark, die in der 79. Minute glauben, den Ausgleich erzielt zu haben. Iapichino wird von Schalk gut in Szene gesetzt und schiesst sehenswürdig ins «petit filet». Der Schiedsrichterassistent hebt die Fahne, um eine Abseitsposition vom holländischen Stürmer zu ahnden. Nach mehrmaliger Videobetrachtung ist es unmöglich zu sagen, ob er Recht hatte. Der VAR kann nicht beweisen, dass sich der Schiedsrichterassistent getäuscht hätte, so dass er die Abseitsstellung bestätigt. Zum wiederholten Mal hat Servette kein Glück mit dem Videobeweis. Nach der Ohrfeige von Xhaka im Sankt-Jakob, der roten Karten von Stevanovic gegen Zürich und dem Elfmeter von Nuzzolo in Neuenburg ist schon einiges in dieser Richtung passiert. Anscheinend gleicht sich alles Unrecht im Verlauf einer Saison aus.

Der ganze Verein widmet nun seine volle Aufmerksamkeit dem Derby im Tourbillon. Am Samstag steht die Begegnung gegen die feindlichen Brüder an und sie verspricht eine explosive Partie, da beide Mannschaften Punkte bitternötig haben.  

Ticketinformationen für das Auswärtsspiel in Sitten

Fotogalerie von Servette – Sankt-Gallen