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Servette startet mit einer Niederlage in Sankt-Gallen in die englische Woche. Die Genfer können bereits am Donnerstag gegen Lugano im Stade de Genève eine Reaktion zeigen.

 

Das Spiel der Grenat glich einer Achterbahn zwischen Gutem und weniger Gutem gestern Abend im Kybunpark. Das Gute, als das Genfer Ensemble gut ins Spiel startete und Sankt-Gallen unter Druck setzte. Das weniger Gute, als die Servettiens nach der guten Anfangsphase beim ersten Schuss aufs Tor das 1-0 kassierten, sich danach zurückzogen und das Spielruder den Espen überliessen, die den SFC nun dominierten. Nach einem zweiten Gegentreffer von Görtler stand es 2-0 für den FC Sankt-Gallen in der Pause.

Kurz vor dem Pausentee wechselte Geiger seine Aufstellung und schickte Schalk aufs Feld, um mit zwei Stürmern aufzulaufen. Ondoua kam raus. Diese Änderung fiel mit einer neuen guten Phase der Grenat zusammen, die den Ball in ihren Reihen hielten und sich gute Möglichkeiten erarbeiteten. Nach etwas mehr als 60 Minuten wurde Cespedes eingewechselt. Dieser kam gut rein und schoss den Ball gleich an die Latte. Kurz danach köpfte Rouiller den Ball knapp vorbei. Der Anschlusstreffer war aber nur eine Frage der Zeit. So konnte Kyei, der mit dem Rücken zum gegnerischen Tor sehr wertvoll war, auf  Stevanovic ablegen, der perfekt zu Schalk passte. Der Bomber von Breda versenkte den Ball zum 2-1 im Tor. Erlebte man gerade ein Déjà-vu aus dem Spiel SFC-Xamax, als die Grenat einen Zwei-Tore-Rückstand aufholten?

Leider passierte diesmal das Gegenteil. Fabiano Alves schoss nach einem Eckball das 3-1 und setzte somit den Genfer Hoffnungen ein bitteres Ende. Schlussresultat 3-1.

Die Grenat haben nun nicht so viel Zeit, über diese Niederlage nachzudenken. Sie können bereits am Donnerstag die nötigen Korrekturen vornehmen: der FC Lugano ist zu Gast im Stade de Genève. Hier können Sie Ihre Tickets kaufen.